Kritik: „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Seit einer gefühlten Ewigkeit bin ich mal wieder mit dem Gedanken „Wow, das war ein schöner Film“ aus dem Kino gegangen. Hierfür hat Ben Stiller (Regie & Hauptrolle) mit seinem Werk „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ gesorgt. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Ben Stiller, aber diese Sache hat er außergewöhnlich gut hinbekommen. Er spielt Walter Mitty, beim Life-Magazine zuständig fürs Fotoarchiv, angenehm zurückhaltend, dass es eine Freude ist, ihm bei seiner Entwicklung vom verträumten Angestellten zum wagemutigen Abenteurer zuzusehen.

Als großer Ally-McBeal-Fan haben mir besonders die mitunter abstrusen Tagträumereien und Fantasisequenzen sehr gut gefallen. Ich liebe es, wenn von den immer gleichen Bildern, Ideen und Gedanken abgewichen wird, und sich Filmemacher trauen, etwas anderes zu zeigen.  Für einige mag es am Anfang ein wenig zu viel dieser Ausflüge in Walter Mittys Gedankenwelt geben, für mich war es genau die richtige Menge. Begleitet wird der Film von wunderschönen Landschaftsaufnahmen, bei denen man direkt Lust verspürt nach Island oder Grönland zu reisen. Auch der Witz kommt nicht zu kurz (meinen Humor hat er zumindest getroffen). Perfekt ergänzt wird das Ganze durch einen wirklich gelungenen Soundtrack. Der Film schafft es auf jeden Fall in meine DVD-Sammlung!

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