Blogparade: Best On-Screen/-Page Chemistry (No couples)

Ohne große Einleitung hier mein Beitrag zur Blogparade von der singenden Lehrerin, die nach Paaren/Duos gefragt hatte, die ein besonderes Band miteinander verknüpft.

1. Bud Spencer & Terence Hill  (in eigentlich all ihren Filmen)

Die Helden meiner Kindeheit − ach was, sie sind es eigentlich immer noch.

2. Jane Rizzoli & Maura Isles („Rizzoli & Isles“)

Fast jede Folge endet damit, dass die Beiden zusammen den Tag ausklingen lassen.

3. Teddy & Joe March („Betty und ihre Schwestern“)

Na gut, in diesem Fall wollte ich immer, dass aus den Beiden ein Liebespaar wird, denn trotz Joes Abfuhr steht Teddy ihr bei, nachdem Betty gestorben ist.

4. J. D. & Turk („Scrubs“)

Die Bromance schlechthin.

5. Michael Scofield & Lincoln Burrows („Prison Break“)

Das nenn‘ ich Bruderliebe: Michael begeht eine Straftat, um seinen Bruder aus dem Gefängnis zu holen.

6. Jax Teller & Opie Winston („Sons of Anarchy“)

Opie ist loyal bis zum geht nicht mehr und geht sogar für Jax in den Tod.

7.  Taystee & Poussey („Orange is the new black“)

Die Mädels muss man einfach gern haben.  Auch Vee kann letztendlich ihrer Freundschaft nichts anhaben.

8. Ally McBeal & John Cage („Ally McBeal“)

Ally und John − zwei, die sich gegenseitig in die Seele schauen können.

9. Han Solo & Chewbacca („Star Wars“)

Ohne Worte.

10. Chandler Bing & Joey Tribbiani („Friends“)

Eins der coolsten WG-Paare überhaupt.

Kritik: „Brooklyn Nine-Nine“

Abends sind wir aktuell ziemlich geschafft. Da durstet es einem nach mehrstündigem Wickeln, Stillen, Umhertragen, Bespaßen, Trösten und Kuscheln eher nach leichter Kost als nach tiefgründigem Drama. Da kam es uns in den letzten Tagen gerade recht, dass Netflix vor Kurzem die 1. Staffel von „Brooklyn Nine-Nine“ ins Programm aufgenommen hat. Die Comedy rund um das Team des 99. Reviers darf man nicht allzu ernst nehmen, die Aufklärung der einzelnen Fälle ist nur Nebensache. Vielmehr ist Gehirn ausschalten und Spaß haben angesagt. „Brooklyn Nine-Nine“ besticht vor allem durch den spielfreudigen Cast und die grundverschiedenen Charaktere. Da wären der kindische Jake Peralta, die strebsame, öfter ins Fettnäpfchen tretende Amy Santiago, der liebevolle, leicht cholerische Terry Jeffords, die agressiv wirkende Rosa Diaz, der tollpatschige Charles Boyle, die neugierige und arbeitsscheue Assistentin Gina Linetti sowie Captain Raimond Holt, bei dem man aufgrund seiner immer gleichen Mimik nie weiß, ob er gerade sauer oder belustigt ist.

Vom Stil her erinnert „Brooklyn Nine-Nine“ aufgrund der zahlreichen Rückblenden, der durchgeknallten Ideen und abgedrehten Einlagen („Boyle-Bingo“)  sowie der visualisierten Gedanken ein wenig an „30 Rock“ oder „Scrubs“. Ernstere Töne, wie sie manchmal bei „Scrubs“ vorkommen, versucht man jedoch vergebens. Hier ist alles auf absurde Komik ausgelegt. Warum auch nicht? Aktuell läuft „Brooklyn Nine-Nine“ freitags um 21.10 Uhr auf RTL Nitro.