Mein Versuch Chaisirup zu kochen

Da der alljährliche Knobelnachmittag mit meinen Mädels anstand, sah ich den passenden Anlass gekommen, um den leckeren Chaisirup, den ich von Becky’s Diner anlässlich der Aktion „Schokokuss und Zuckergruß“ erhalten hatte, nachzukochen und zu verschenken. Zugleich konnte ich den Gusskochtopf von Gastrolux einem neuen Härtetest unterziehen. Warum ich den Chaisirup dann doch nicht verschenkt habe, könnt ihr unten nachlesen.

Ihr benötigt:

  • 250 g Zucker
  • 2 Zimstangen
  • 1 TL Ingwer
  • 1/2 TL Kardamom
  • 1 TL Nelken
  • 1 Sternanis

Der Zucker wird im Topf so lange erwärmt, bis er einen leicht bräunlichen Ton annimmt. Sobald dieser Punkt erreicht ist, fügt ihr 200 ml Wasser hinzu. Bei mir verformte sich der Zucker direkt zu einem festen Karamellklumpen. Ich hatte schon Panik, dass sich dieser nicht mehr lösen würde, doch man muss nur fleißg rühren.

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Nun kommen die verschiedenen Gewürze hinzu. Die Masse soll laut Rezept zwischen 10 und 15 Minuten einkochen. Umrühren nicht vergessen! Wenn die Masse nicht mehr so flüssig wie Wasser erscheint, kann sie durch ein Sieb in eine Flasche gefüllt werden.

Chaisirup

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Mit diesem Punkt hatte ich jedoch so meine Probleme. Als ich nach rund zehn Minuten die Mischung vom Löffel rinnen ließ, kam es mir nicht so vor, als ob sie schon ausreichend eingedickt wäre. Stattdessen hatte sie die Konsistenz von Wasser. Daher beschloss ich, dass ich die vollen 15 Minuten ausschöpfen wollte. Doch nach weiteren fünf Minuten sah die Masse nicht anders aus. Dennoch habe ich den Chaisirup in die Flasche gefüllt. Und siehe, der Chaisirup ist innerhalb kürzester Zeit eingedickt/fest geworfen und war nicht zu gebrauchen (das Endergebnis habe ich daher erst gar nicht fotografiert). Anscheinend hat der Gusskochtopf von Gastrolux so gut und so lange Wärme gespeichert, dass der Chaisirup vermutlich schon nach ein paar Minuten fertig war. So habe ich ihn wohl zu lange eingekocht. Glücklicherweise konnte ich den festen Zucker relativ leicht aus dem Kochtopf entfernen. Zwar habe ich letztendlich keinen Chaisirup in den Händen gehalten, dafür aber die Erkenntnis erlangt, dass die Gusskochtöpfe von Gastrolux gute Wärmeleiter und stets leicht zu reinigen sind.

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Milch kochen im Gusskochtopf von Gastrolux

Wie ihr ja wisst, teste ich gerade zwei Gusskochtöpfe von Gastrolux. Die Törtchentante hatte sich gewünscht, dass ich schlicht und einfach Milch in einem der Töpfe erwärmen solle. Milch kochen klingt eigentlich simpel, wenn sie jedoch nicht die blöde Angewohnheit hätte, relativ schnell anzubrennen. Gestern Abend durstete es uns bei dem bescheidenen Wetter dann passender Weise nach einem Glas warmer Milch mit Honig bzw. Kakao mit Marshmallows.

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Die Milch wabbelte zunächst friedlich vor sich hin (ja, wabbelte! Es waren keine Bläschen weit und breit zu sehen). Zwischenzeitlich habe ich blöderweise vergessen umzurühren. Als ich dies fix nachholen wollte, bemerkte ich bereits die typische Milchschicht am Boden. Zu meinem Glück reichte einmaliges Umrühren mit einem Holzlöffel aus, um diese vom Boden zu lösen. Wie die meisten habe auch ich den Punkt verpasst, an dem die Milch zu heiß wird (ich sag ja, es wabbelte zunächst nur. Dann ging alles sehr schnell). Ich konnte gerade noch verhindern, dass sie überkocht und das Ceranfeld überschwemmt. Dementsprechend sah anschließend der Topf aus, er war innen nun komplett mit einer weißen Schicht überzogen. Ein Vorteil hatte das Beinahe-Überkochen trotzdem: Es hatte sich von alleine eine kleine Schaumschicht gebildet.

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Jetzt galt es nur noch, die warme Milch in die Tassen zu befördern. Die Ausgießhilfe hat ihre Aufgabe wunderbar erledigt. Es ging kein Tropfen daneben. Die Milchschicht, die sich im Innern abgesetzt hatte, ließ sich mit ein wenig Wasser und Spülmittel innerhalb von einer Minute kinderleicht wieder beseitigen. Alles in allem bin ich mit dem Test sehr zufrieden.

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