Matchatee als Kaltgetränk von Tee Gschwendner

Es geht munter weiter in der Reihe „Produkttests“. Dieses Mal gab es für uns jedoch nichts zum Naschen, sondern etwas für den Durst. Nachdem wir letztes Jahr bereits die neuen Eisteesorten von Tee Gschwendner probieren durften (Teil 1Teil 2), bekamen wir nun die Gelegenheit, die Sorten Matcha crema und Matcha lemon zu testen. Beide Sorten erweisen sich als vegan, die Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und es wurde Agavendicksaft verwendet.

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Zunächst ein paar Worte zum Thema Matchatee. Das grüne Pulver, das mithilfe eines speziellen Bambusbesens zum Tee angerührt wird, kennt vielleicht der ein oder andere hierzulande als Teil von Backwaren. In Japan ist Matchatee dagegen bereits seit Jahren ein beliebtes Getränk. Die Blätter der Grünteesorte Tencha kommen nur für kurze Zeit mit der Sonne in Berührung. Anschließend werden sie ca. 2-4 Monate vor dem Pflücken mit lichtundurchlässigen Netzen bedeckt. Auf diese Weise wird der Chlorophyllgehalt der Blätter, die später gedampft, getrocknet, gereinigt und zermahlen werden, in die Höhe getrieben. Dieser Tee bildet nun den Hauptbestandteil der neuen Kaltgetränke von Tee Gschwendner. Da der Koffeingehalt für einen Tee doch relativ hoch ausfällt (3-4 %) und ich derzeit auf Koffein verzichte, kamen dieses Mal ausschließlich Mittester zum Zuge.

Matcha crema:

Matcha

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Laut Tee Gschwendner eine Mischung aus cremigem Bio-Sojadrink , der herben Frische von Matcha und einem Hauch Vanille. Leider übertönt der Sojadrink alle anderen Geschmacksrichtungen. Vom Matchatee ist kaum, von der Vanille eigentlich so gut wir gar nichts herauszuschmecken. An einen erfrischenden Eistee, den man sich gerne mal im Sommer gönnt, erinnert der Matcha crema nicht wirklich. Geschmacklich konnte er überhaupt nicht überzeugen. Ob es nun am gewöhnungsbedürftigen Matchatee oder dem Sonjadrink lag, weiß ich nicht.

Matcha lemon:

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Diese Sorte soll laut Beschreibung durch spritzig-erfrischendem Zitronensaft und einem Hauch Ingwer überraschen. Ein Hauch trifft es leider nicht so ganz. Statt der Zitronennote überwiegt der Ingwergeschmack. Schade, andersherum wäre es besser gewesen. Wie auch der Matcha crema sollte der Matcha lemon vor dem Öffnen sehr gut geschüttelt werden. Ansonsten erweist sich das Getränk als sehr fest und stückchenhaft.

Fazit: Beide Sorten haben bei meinen Mittestern nicht allzu gut abgeschnitten. Nett zum einmaligen (Aus)Probieren, mehr aber auch nicht, war die übereinstimmende Aussage. Die Tester waren sich darüber einig, dass sie die Sorten, die es in der 0,33-l-Packung gibt, für einen Preis von 3 € nicht nachkaufen werden.

Im Test: Die neuen Eisteesorten von Tee Gschwendner (Teil 2)

Heute geht es nun weiter mit den neuen Eisteesorten von Tee Gschwendner.

Holunderblüte

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Ice Tea Holunderblüte

Herstellerbeschreibung: Holla, da hat die Holunderblütenfee was mild krautiges gezaubert — eine lecker herbe Überraschung.

Der Eistee weist eine fruchtige Note auf, versprüht jedoch nur einen Hauch an Holunderblütengeschmack. Wirklich herb schmeckt er auch nicht. Fazit: Ganz nett, mehr aber auch nicht.

 

 

Kirsche

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Ice Tea Schwarzkirsche

Herstellerbeschreibung: Wem beim Anblick der prallen, weichen, dunklen Kirschen in Nachbars Bio-Garten das Wasser im Munde zusammenläuft, muss jetzt nicht mehr auf Mundraubzug gehen.

Diese Sorte schmeckt wie ein leicht verdünnter Kirschsaft. Das Kirscharoma kommt wunderbar durch. An heißen Tagen genau das Richtige. Diese Eisteevariante ist herrlich fruchtig. Vielleicht aber nichts für den täglichen Genuss.

 

 

 

 

 

Waldbeere

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Ice Tea Waldbeere

Herstellerbeschreibung: Wild, voll, prall: So schmeckt der beerige Sommer links und rechts des Weges.

Auch diese Fruchtvariante konnte überzeugen. Die beerige Note sorgt dafür, dass man sich bei den derzeit warmen Temperaturen belebt fühlt. Einzig der Geruch hat mich ein wenig gestört.

 

 

 

 

Minze

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Ice Tea Minze

Herstellerbeschreibung: Kühlt ungemein — beschwingt ungeheuer: Leicht und erfrischend, wie Minze sein muss!

Neben Mango-Passionsfrucht die Sorte, die wir uns auch wirklich nachkaufen würden. Wie versprochen riecht und schmeckt der Eistee nach Minze. Das perfekte Getränk, das im Sommer für Erfrischung sorgt. Der Minzeanteil könnte sogar noch ein wenig höher ausfallen.

Im Test: Die neuen Eisteesorten von Tee Gschwendner (Teil 1)

Vielleicht kennt ihr noch den leckeren Eistee von Tee Gschwendner im Tetra Pak, den es u. a. in den Sorten Ananas-Passionsfrucht oder Litschi gab. Wenn wir es in der Vergangenheit mal in die Innenstadt geschafft haben, haben wir uns als Erfrischung stets einen Eistee gegönnt. Nicht nur die verschiedenen Geschmackskombination haben uns sehr gut gefallen, auch war der Eistee nicht so süß wie zahlreiche künstliche Eistees, die vor Zucker nur so strotzen. Zudem boten sie mit einem Verkaufspreis von 1 € für 500 ml eine günstige Alternative zu Cola & Co.

Vor Kurzem hat Tee Gschwendner die Ice-Tea-Reihe überarbeitet. Im Gegensatz zu den früheren Produkten bildet nun ein Teeaufguss und nicht mehr ein Teextrakt die Basis für den Drink, der mit natürlichen Zutaten versetzt wird und keinen Zucker enthält. Stattdessen wird er mit Agavendicksaft gesüßt (die frühere Idee, den Eistee mit Stevia zu süßen, wurde verworfen, da der Eistee zu bitter und leicht nach Lakritz geschmeckt hat). Die Preis ist übrigens auf 2 € gestiegen.

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Heute möchte ich euch die ersten vier neuen Sorten vorstellen, die mir im Rahmen eines Produkttestes von Tee Gschwendner zugeschickt wurden.

Ingwer-Orange

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 Ice Tea Ingwer-Orange

Herstellerbeschreibung: Ein echt scharfes Vergnügen — und dabei auch erfrischend-fruchtig. Saftige Orangennote trifft auf belebenden Ingwer.

Scharfes Vergnügen beschreibt es genau. Leider ist der Ingwer-Anteil ein wenig zu groß ausgefallen, denn dieser schmeckt noch lange nach und verleidet aus diesem Grund das Trinkvergnügen. Da hilft nur starkes schütteln.  Der Orangengeschmack ist wohl aufgrund der Ingwernote kaum auszumachen. Die Sorte würden wir nicht nachkaufen.

 

 

Mate

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Ice Tea Grüntee Mate

Herstellerbeschreibung: Wer braucht schon Flügel — DER gibt den Kick: Würzig, leicht rauchig und angenehm herb mit extra viel Koffein!

Der Mate-Eistee verleiht wirklich eine leicht aufpuschende Wirkung und schmeckt dabei ganz gut. Doch auch hier gilt: ausgiebig schütteln, damit sich die Aromen gut vermischen, denn sonst schmeckt er mal süß, mal leicht bitter wie Kaffee. Ein Mittester fand ihn jedoch ein wenig wässrig.

 

 

Apfel

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Ice Tea Grapefruit-Apfel

Herstellerbeschreibung: Süß? Sauer? Herb? Erfrischend? Genau! All das findet ihr in dieser köstlichen Kombi.

Diese Variante gehört zu den wenigen Sorten, die geschmacklich überzeugt haben. Gut gekühlt macht der Eistee eine gute Figur. Einziges Manko: Wir hätten erwartet, dass er aufgrund des Grapefruitanteils auch ein wenig säuerlich schmeckt. Doch Fehlanzeige, einzig das Apfelaroma kommt durch. Eine erfrischend-säuerliche Note würde ihm ganz gut tun.

 

 

 

 

Mango

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 Ice Tea Rooitea Mango-Passionsfrucht

Herstellerbeschreibung: Den Verlockungen des klingenen Teenamens einmal erlegen, verfällt man der exotischen Süße und leidenschaftlichen Fruchtigkeit dieser Rooiteamischung mit Leib und Kehle!

Bisher unser Favorit! Er hält das, was er verspricht: Er schmeckt herrlich nach Mango und Passionsfrucht und ist nicht zu süß. Von uns eine klare Kaufempfehlung.

 

 

 

 

Zwischenfazit: Wenn man die alten Sorten kennt, erscheinen einem die neuen Sorten ein wenig wässrig. Dies mag daran liegen, dass nun ein Teeaufguss verwendet wird. Dies mildert leider den Gesamteindruck. Insgesamt könnten die Eistees mehr Süße und Fruchtigkeit vertragen. Dies haben nämlich die alten Sorten ausgezeichnet. Der Preis ist allgemein zu hoch angesetzt.