Australisches Buschbrot mit getrockneten Tomaten

Von vielen Studenten, die hier ihr Auslandssemester verbracht haben, oder auch Touristen hört man ja immer wieder, dass sie an Deutschland vor allem die unglaubliche Brotvielfalt vermissen werden. Da gebe ich ihnen vollkommen recht. Wenn ich bedenke, welche langweiligen und trockenen Brotsorten ich manchmal im Urlaub angeboten bekomme…

Ich weiß, Ausnahmen gibt es  — so zum Beispiel das Australische Buschbrot aus der Lecker Bakery. Und das Tolle an dem Rezept: Es lässt sich super schnell und einfach zubereiten. Ich habe es noch mit einigen getrockneten Tomaten aufgepeppt und die doppelte Menge verwendet.

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© alexentdecktdiewelt.wordpress.com

Ihr benötigt:

  • 1 k g Mehl
  • 600 ml Milch
  • 4 TL Zucker
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 4 EL neutrales Öl
  • Salz
  • getrocknete Tomaten
Nacheinander sämtliche Zutaten zu einem glatten Teig verkneten (mit dem Handrüher oder auch gleich direkt mit den Händen). Teig zugedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen und anschließend zu einem Laib formen. Mit einem Messer an der Oberfläche ein X einschneiden. Brot bei 180 °C ca. 40 Minuten backen.
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Ein Klassiker unter den Broten: Zwiebelbrot

Ein Renner bei sämtlichen Partys, Grillfesten und Geburtstagsfeiern in meinem Freundeskreis ist Zwiebelbrot. Es ist schön weich, hat einen tollen Eigengeschmack und passt wunderbar zu Salaten jeder Art. Selbst Brotbackneulingen dürfte es nicht schwerfallen, das Rezept nachzubacken, denn es ist wirklich kinderleicht:

Ihr benötigt:

  • 1 Würfel Hefe
  • 300 ml Wasser
  • 200 g Kräuterschmelzkäse
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 750 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Packung Zwiebelsuppe

Lauwarmes Wasser mit Zucker versetzen und Hefe darin auflösen. Zucker, Kräuterschmelzkäse und Mehl zugeben. Masse zu einem glatten Teig verarbeiten, bei Bedarf Mehl zufügen. Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen.

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Butter und Zwiebelsuppe miteinander verkneten. Ich schmelze die Butter immer ein wenig an, so lässt sie sich besser mit dem Zwiebelsuppenpulver vermischen. Zu flüssig sollte sie aber nicht sein, sonst quillt sie nachher aus dem Brot. Den Teig zu einem Rechteck ausrollen (bei mir sind es meistens eher zwei) und dieses mit der Butter-Zwiebelsuppenmasse bestreichen. Rechteck(e) von der schmalen Seite her aufrollen. Mit der Naht nach unter legen, rund 20 Minuten erneut gehen lassen und im Backofen bei 200 °C ca. 20 Minuten backen.

Mäuse aus Brot

Vor einigen Wochen war ich mit Monsieur Watson auf eine Party von einer Freundin eingeladen. Sie hatte vorab jeden gebeten etwas zum Büffet beizusteuern. Da bereits zahlreiche Salate in allen nur erdenkbaren Variationen angekündigt waren, wollte ich unbedingt etwas anderes vorbereiten. Nach kurzem Überlegen kam ich zu der Erkenntniss, dass ein Brot möglicherweise eine ganz gute Ergänzung wäre. Doch etwas allzu Schlichtes sollte es wiederum auch nicht sein. Also habe ich mir das im NGV-Verlag erschienene Buch „Fun Food — Kreative Ideeen aus der Küche“ geschnappt und mal ein bisschen geblättert. Da sind mir dann die Brötchenmäuse ins Auge gesprungen.

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Damit sie später auch einmal wie auf dem Foto aussehen, braucht ihr folgende Zutaten:

  • 350 g Weizenvollkornmehl (ich hatte nur Weizenmehl Zuhause; das geht aber auch)
  • 250 g Magerquark
  • 7 EL Milch
  • 40 g Zucker
  • 1 Pakung Backpulver
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • Mandelblättchen
  • Rosinen
  • Lakritzschnecken

Zunächst den Magerquark mit dem Sonnenblumenöl, 1 Prise Salz, den Zuckersorten, dem Ei und der Milch vermischen. In einer zweiten Schüssel Backpulver und Mehl miteinander vermengen. Quarkmasse und Mehlgemisch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig für rund 10 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 175 °C vorheizen.

Vor dem Weiterverarbeiten den Teig noch einmal gut durchkneten. Kleine Mengen vom Teig abnehmen und zu einer kleinen Kugel formen. Eine Seite spitz zusammendrücken. Dieser Teil bildet die Nase. Über der Nase zwei kleine Mulden drücken und jeweils eine Rosine als Augen in die Mulde geben. Einige der Brotmäuse sehen von oben ein wenig wie lachende Aliens aus 🙂

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Direkt hinter die Augen links und rechts ein Mandelblättchen als Ohren einsetzen. Brötchenmäuse für ca. 20 Minuten backen.

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Ganz wichtig: Nach 10 Minuten die Mäuse kurz aus dem Backofen holen und mit Eigelb bestreichen. So erhalten sie ihre gold-gelbe Färbung. Nachdem die Brotmäuse ausgekühlt sind, auf die Rückseite ein kleines Loch bohren und ein Stück der Lakritzschnecke hineinstecken.

Die Brötchenmäuse schmecken nicht wie typische Brötchen und Brote vom Bäcker, sondern eher wie die Unterseite von Amerikanern. Sie sollten nicht allzu lange gelagert werden, da sie schnell trocken werden.