Australisches Buschbrot mit getrockneten Tomaten

Von vielen Studenten, die hier ihr Auslandssemester verbracht haben, oder auch Touristen hört man ja immer wieder, dass sie an Deutschland vor allem die unglaubliche Brotvielfalt vermissen werden. Da gebe ich ihnen vollkommen recht. Wenn ich bedenke, welche langweiligen und trockenen Brotsorten ich manchmal im Urlaub angeboten bekomme…

Ich weiß, Ausnahmen gibt es  — so zum Beispiel das Australische Buschbrot aus der Lecker Bakery. Und das Tolle an dem Rezept: Es lässt sich super schnell und einfach zubereiten. Ich habe es noch mit einigen getrockneten Tomaten aufgepeppt und die doppelte Menge verwendet.

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Ihr benötigt:

  • 1 k g Mehl
  • 600 ml Milch
  • 4 TL Zucker
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 4 EL neutrales Öl
  • Salz
  • getrocknete Tomaten
Nacheinander sämtliche Zutaten zu einem glatten Teig verkneten (mit dem Handrüher oder auch gleich direkt mit den Händen). Teig zugedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen und anschließend zu einem Laib formen. Mit einem Messer an der Oberfläche ein X einschneiden. Brot bei 180 °C ca. 40 Minuten backen.

Apfel-Marzipan-Muffins mit karamellisierten Erdnüssen

Ich nutze Geburtstagspartys immer dazu, um neue Backrezepte auszuprobieren. So müssen Monsieur Watson und ich die Leckereien nicht alleine aufessen. Das ist auch ganz gut so, sonst sehen wir irgendwann vollends kugelrund aus. Dieses Mal habe ich als kleines Mitbringsel Apfel-Marzipan-Muffins gebacken:

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 Ihr benötigt:

  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 125 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 3 Äpfel
  • karamellisierte Erdnüsse (ich habe einen Mr-Tom-Verschnitt genommen)
  • Pflaumenmarmelade (in meinem Fall habe ich selbstgemachte Pflaumenmarmelade verwendet)

Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden oder fein raspeln. Marzipan mit Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren. Eier portionsweise zufügen. Mehl sowie Backpulver mischen und zum Teig geben. Muffinförmchen zur Hälfte mit dem Teig füllen. Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, klein schneiden und in die Muffinförmchen streuen. Erdnussriegel in einen Gefrierbeutel geben, mit einem Nudelholz bearbeiten und ebenfalls in die Muffinförmchen geben. Einen Löffel Teig darüber verteilen und Muffins ca. 15-20 Minuten backen.

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Muffins abkühlen lassen. Pflaumenmarmelade leicht erwärmen und glatt streichen. Einen Klecks auf die Muffins geben und mit karamellisierten Erdnüssen bestreuen.

 

Hochzeitsmuffins, Part Two (Sacher-Törtchen)

Für die Hochzeit der Törtchentante habe ich nicht nur Krümelmonstermuffins gebacken, sondern in Anlehnung an die österreichischen Wurzeln des Gatten auch noch Muffins, die nach Sachertorte schmecken.

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Benötigt werden:

  • 4 Eier
  • Salz
  • 130 g Zucker
  • 200 g dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil
  • 100 g Butter
  • 25 g Puderzucker
  • 100 g Mehl
  • Aprikosenmarmelade

Vorab ein kleiner Hinweis: Entweder fettet ihr das Muffinblech aus und füllt den Teig direkt hinein oder ihr habt ein paar Muffinförmchen mehr Zuhause, denn die Muffins müssen später noch mit Marmelade „bearbeitet“ werden. Es sieht schöner aus, wenn sie zum Abschluss wieder in Muffinförmchen präsentiert werden.

Zunächst die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und in kleinen Portionen den Zucker zufügen. 100 Gramm Schokolade zum Schmelzen bringen, entweder im Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle. In einer Rührschüssel Puderzucker und Butter schaumig schlagen. Erst Eigelbe und dann Schokolade zugeben. Den Eischnee zur Hand nehmen und diesen zu einem Drittel unterrühren. Den Rest unterheben. Das Mehl ebenfalls unterheben. Teig in die Form geben. Muffins bei 180° C ca. 15 Minuten backen.

Nachdem die Muffins ausgekühlt sind, diese vorsichtig in der Mitte teilen und etwas Marmelade auf den Muffin geben (siehe Foto). Die obere Hälfe vosichtig wieder darauf setzen und in ein Muffinförmchen geben. Die restliche Schokolade schmelzen (bei Bedarf etwas Butter zufügen) und die Muffins damit bestreichen. Fertig!

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Was das Krümelmonster auf einer Hochzeit zu suchen hat

Am Samstag hat die Törtchentante kirchlich geheiratet (auf diesem Weg noch einmal meine herzlichsten Glückwünsche). Für den Sektempfang inklusive Hochzeitstorte essen hat sie sich von ein paar Freundinnen gewünscht, dass diese noch ein paar Muffins beisteuern könnten. Schokomuffins waren mir für diesen Anlass aber viel zu schlicht. Also habe ich das Krümelmonster in Muffinform — wie schon viele andere Blogger und Bloggerinnen vor mir — zum Leben erweckt.

Ihr braucht:

  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • 3 Eier
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 200 g Marzipanrohmasse (je nachdem, wie groß ihr die Augen formt, eventuell noch ein wenig mehr)
  • 50 g Kokosraspeln (ich hatte 100 g genommen, aber das war viel zu viel; ich  habe hier immer noch gefärbte Kokosraspeln rumstehen…)
  • blaue Lebensmittelfarbe (am besten einmal in Pulverform, einmal aus der Tube)
  • mindestens 1 Packung Puderzucker, fast schon 2
  • Schokotropfen oder ähnliches
  • bei Bedarf Cookies

Bereits am Vortag solltet ihr die Augen und die Kokosraspeln vorbereiten. Dies habe ich auch getan und sie haben sich nach dem Trocknen wunderbar weitererarbeiten lassen. Die Marzipanrohmasse mit 100 g Puderzucker verkneten. Mein Marzipan wollte leider nicht weiß werden, was aber auch nicht weiter schlimm war. Mit leichtem Druck die Schokotropfen in die Augen drücken. In einen Kochtopf die Kokosraspeln geben und mit der Lebensmittelfarbe in Pulverform und ein wenig Wasser vermischen. Je weniger Wasser ihr zufügt, umso dunkler der Blauton. Am besten die Kokosraspeln auf etwas Backpapier verteilen, damit sie besser trocknen.

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Am nächsten Tag die Muffins zubereiten. Dafür den Zucker, den Vanillezucker und die Butter in eine Rührschüssel geben und schön schaumig schlagen. Anschließend die Eier ergänzen. Backpulver und Mehl miteinander vermengen und zugeben. Mit Milch zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen bis zum Rand in die Muffinförmchen füllen und die Muffins rund 20 Minuten backen.

Nach dem Auskühlen die Muffins mit einem „Zuckerkleister“ bestreichen. Dafür restlichen Puderzucker, die Lebensmittelfarbe aus der Tube und etwas Wasser verrühren (er sollte schön fest sein). Die Kokosraspeln wieder in einen Topf füllen. Die Muffins kopfüber in die Raspeln tunken. Auf die Augen ebenfalls zwei Klebetupfer geben und oben befestigen. Eigentlich sollte das Krümelmonster noch einen Cookie im Mund tragen, aber das sah bei meiner Variante irgendwie komisch aus, also habe ich es sein lassen. Stattdessen habe ich ein paar Cookies auf dem Teller drapiert.

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Cronuts — Das neue Trendgebäck aus den USA

Am Donnerstag hatte ich endlich mal wieder Zeit zum Backen und habe als kleine Geburtstagsüberraschung für einen Freund Cronuts gemacht, die in den USA gerade für Furore sorgen. Na, wer hat direkt schon erraten, aus welchen beiden Begriffen sich Cronuts zusammensetzt? Richtig, Croissant und Donut. Was man sich bei uns in Deutschland kaum vorstellen kann, ist in New York derzeit gang und gäbe: Bereits Stunden, bevor die Bäckerei von Dominique Ansel, dem Erfinder der Cornuts, um 8.00 Uhr öffnet, warten Hunderte Menschen vor dem Laden, um genau zwei (!) der Leckereien zu ergattern. Ja, richtig gelesen. Jeder Kunde erhält nur zwei Cronuts. Die Herausgabe der beliebten Kringel ist nämlich streng limitiert, da pro Tag nur rund 300 Cronuts hergestellt werden. Jeden Monat wechselt übrigens in der Bäckerei von Dominique Ansel der Geschmack der Creme. Die ersten Bäckereien, die speziell Cronuts anbieten, gibt es inzwischen auch in Deutschland zu bestaunen, z. B. in München.

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Selbstverständlich hat sich der schlaue Bursche das Gebäck direkt schützen lassen und verrät sein Rezept nicht. Jetzt versucht natürlich jeder, der nicht in New York lebt oder Lust hat, sich in die meterlange Schlange anzustellen, etwas Adäquates zu produzieren, das dem Geschmack von Cornuts ziemlich nahekommt. Ich habe mich an das Rezept von WMakeSmartGirlStupid gehalten.

Dafür braucht ihr:

  • 1 Rolle Croissantteig
  • Öl zum Frittieren
  • Vanillepudding zum Kochen oder backfeste Puddingcreme (ich habe letztere genommen, da sie nicht so mächtig ist und einfach nur angerührt werden muss)
  • Kuvertüre
  • Zuckerstreusel

Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen. So lässt sich der Teig nachher besser verarbeiten. Den Croissantteig wie gewöhnt aus der Hülle befreien und ausrollen. Die vorgestanzten Trennlinien miteinander verbinden, damit ihr einen zusammenhängenden Teig habt. Die Ecken nun einmal von links nach rechts und dann von rechts nach links übereinander klappen. Teig mit dem Nudelholz ein wenig bearbeiten. Anschließend einmal in der Mitte zusammenklappen und noch einmal ausrollen. Nun mit einem relativ großen Glas Kreise aussstechen. Je größer der Durchmesser ist, umso größer werden die Cronuts und ihr könnt sie besser füllen. Danach mit einem Wasserflaschendeckel in der Mitte einen zweiten Kreis ausstechen.

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Öl in einem Topf erhitzen und die Cronuts darin von beiden Seiten frittieren. Am besten neben dem Topf stehen bleiben, denn die kleinen Teile werden sehr schnell braun! Je länger sie im Öl verbleiben, umso härter und trockener werden sie. Cronuts mit einem Schöpflöffel aus dem Topf holen und auf einem Kuchentuch abkühlen lassen. In der Zwischenzeit einen Spritzbeutel oder eine Backspritze mit der angerührten Puddingcreme füllen. Die abgekühlten Cronuts vorsichtig mit der Creme füllen. Nicht zu fest drücken, denn sonst quillt die Creme wieder raus. Anschließend die Kringel nur noch mit Kuvertüre bestreichen und mit Zuckerstreuseln bedecken. Natürlich können die Cronuts auch mit Zucker bestreut, mit Früchten garniert oder mit Sahne dekoriert werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Die Herstellung des Originals nimmt übrigens drei Tage in Anspruch.

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Heute gibt es Kirschtaschen

Vor ein paar Wochen kam meine Mutter mit einem Eimer, gefüllt mit frisch gepflückten Kirschen, um die Ecke. Lecker, lecker, dachte ich mir. Doch dann fiel mir auf, was tun mit dem Berg an Kirschen? Flugs wurden ein paar mit anderen Obsorten zu einem vitaminreichen und leckeren Drink püriert. Aber was sollte ich mit dem Rest anstellen? Da kam mir die Idee, endlich einmal Kirschtaschen selbst zu machen.

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Man nehme:

  • 2 Rollen Blätterteig
  • 400 g Kirschen
  • 1 Päckchen roter Tortenguss
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Milch

Kirschen verlesen, abwaschen und entsteinen. Den Tortenguss mit 2 Esslöffeln Zucker und Wasser (genaue Menge siehe Packungsanleitung; hier kann natürlich auch wunderbar Kirschsaft verwendet werden) verrühren und kurz aufkochen. Guss kurz abkühlen lassen und anschließend die Kirschen zugeben. Backofen auf 175 °C vorheizen.

Blätterteigrollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in gleichgroße Rechtecke schneiden. Milch mit Ei verschlagen und die Rechtecke damit bestreichen. Vorsichtig die Kirschmasse darauf verteilen. Lieber etwas weniger Kirschen auf den Blätterteig geben, da die Füllung ansonsten herausquillt. Die Enden des Blätterteigs übereinanderklappen und Ränder festdrücken.

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Die Kirschtaschen mit dem restlichen Ei-Milch-Gemisch bestreichen und mehrfach leicht einritzen. Im Backofen ca. 20 Minuten backen, bis der Blätterteig schön knusprig ist. Wie ihr seht, ist bei mir die Füllung ein wenig ausgelaufen, also vorsichtig beim Portionieren sein! Sonst wird es eine klebrige Angelegenheit. Lasst es euch schmecken!

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Donuts im Kleinformat

Von Zeit zu Zeit schiele ich auf Danis wundervolle Seite „Ein klitzeklein(es) Blog“ und klicke mich dort mit einem breiten Grinsen durch die verführerisch klingenden Rezepte. Da es im Moment für Cremetörtchen und Schokomuffins viel zu warm ist (wer möchte schon zerlaufenes Topping), sind ihre Klitzekleinen Donuts genau das Richtige, wenn man trotz Hitze Lust aufs Backen verspürt. Dani hat sie teilweise sogar noch mit Kuchenglasur und Zuckerperlen verziert.

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Benötigt werden:

  • 35 g Butter
  • 290 g Mehl
  • 100 g + 45 g Zucker
  • 125 ml Milch
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 l Sonnenblumenöl zum Frittieren (bei mir hat auch weniger gereicht)

Zunächst Salz, Mehl und Backpulver mischen. Butterstückchen ergänzen. Alles zu einem homogenen Teig verarbeiten. Zwischenzeitlich 45 Gramm Zucker zufügen. Anschließend die Milch mit dem Ei verschlagen und zum übrigen Teig geben. Aus der Masse kleine Kügelchen formen.

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In einem ausreichend hohen Topf (vorsicht: sonst Spritz- und Verbrühgefahr!) Sonnenblumenöl erhitzen. Die Kügelchen vorsichtig hineingleiten lassen und während des Frittiervorgangs hin und her bewegen. So werden sie von allen Seiten gleichmäßig fest.

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Die Donuts so lange frittieren, bis sie eine gold-braune Farbe annehmen. Kügelchen aus dem Fett holen und auf ein mit Pergamentpapier oder Küchentuch versehenen Teller geben. Leicht abkühlen lassen. In der Zwischenzeit 100 Gramm Zucker mit dem Teelöffel Zimt in einer Schüssel geben. Donuts durch die Mischung rollen. Fertig ist das leckere Naschwerk.

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Doppelte Zitronenhappen mit einer Creme aus Himbeeren und Frischkäse

Im Gefrierfach habe ich vor einigen Tagen einen fast schon vergessenen Beutel TK-Himbeeren entdeckt. Da ich in naher Zukunft eh den Kühlschrank abtauen möchte, habe ich ganz spontan zu den Backhandschuhen gegriffen und doppelte Zitronenhappen mit einer Creme aus Himbeeren und Frischkäse zubereitet.

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Folgende Zutaten werden für die kleinen Leckereien benötigt:

  • 270 g Mehl
  • 240 ml Milch
  • 215 g Zucker
  • 115 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone, alternativ: Zitronenschale aus dem Tütchen (wobei es dann nicht ganz so zitronig schmeckt)
  • 100 g frische oder tiefgekühlte Himbeeren
  • 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 40 g Puderzucker

Den Backofen auf 200 °C vorheizen; die TK-Himbeeren in eine Schüssel geben (angetaut lassen sie sich später besser pürieren). Die beiden Zuckersorten mischen und mit der Margarine sowie der abgeriebenen Zitronenschale zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zunächst das Ei, anschließend Salz, Mehl und Backpulver, das zuvor in einer zweiten Schüssel zusammengemixt wurde, zugeben. Zuletzt die Milch zufügen. Den Teig in eine Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel geben und kleine Tupfer auf das mit Backpapier ausgekleidete Blech setzen.

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Nach einer Backzeit von 10—12 Minuten die Happen aus dem Backofen nehmen und auf einem Gitterrost oder einem Teller auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die angetauten Himbeeren pürieren. Wer keine Kerne in seiner Creme mag, sollte den Himbeermuß nachher noch durch ein sehr feines Sieb streichen. Mich haben die Stückchen nicht gestört. Den Brei mit dem Frischkäse und dem Puderzucker zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Himbeercreme auf einen Zitronenhappen setzen und mit einem zweiten bedecken. Je nachdem, wie großzügig ihr eure Happen füllt, bleibt eventuell ein minimaler Cremerest über. Den einfach aufs Abendbrot schmieren. Sind die Zitronenhappen am ersten Tag noch leicht knackig, zieht sich die Creme aus Himbeeren und Frischkäse über Nacht in die Kekse ein und macht sie angenehm weich.

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Mäuse aus Brot

Vor einigen Wochen war ich mit Monsieur Watson auf eine Party von einer Freundin eingeladen. Sie hatte vorab jeden gebeten etwas zum Büffet beizusteuern. Da bereits zahlreiche Salate in allen nur erdenkbaren Variationen angekündigt waren, wollte ich unbedingt etwas anderes vorbereiten. Nach kurzem Überlegen kam ich zu der Erkenntniss, dass ein Brot möglicherweise eine ganz gute Ergänzung wäre. Doch etwas allzu Schlichtes sollte es wiederum auch nicht sein. Also habe ich mir das im NGV-Verlag erschienene Buch „Fun Food — Kreative Ideeen aus der Küche“ geschnappt und mal ein bisschen geblättert. Da sind mir dann die Brötchenmäuse ins Auge gesprungen.

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Damit sie später auch einmal wie auf dem Foto aussehen, braucht ihr folgende Zutaten:

  • 350 g Weizenvollkornmehl (ich hatte nur Weizenmehl Zuhause; das geht aber auch)
  • 250 g Magerquark
  • 7 EL Milch
  • 40 g Zucker
  • 1 Pakung Backpulver
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • Salz
  • Mandelblättchen
  • Rosinen
  • Lakritzschnecken

Zunächst den Magerquark mit dem Sonnenblumenöl, 1 Prise Salz, den Zuckersorten, dem Ei und der Milch vermischen. In einer zweiten Schüssel Backpulver und Mehl miteinander vermengen. Quarkmasse und Mehlgemisch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig für rund 10 Minuten ruhen lassen. Den Backofen auf 175 °C vorheizen.

Vor dem Weiterverarbeiten den Teig noch einmal gut durchkneten. Kleine Mengen vom Teig abnehmen und zu einer kleinen Kugel formen. Eine Seite spitz zusammendrücken. Dieser Teil bildet die Nase. Über der Nase zwei kleine Mulden drücken und jeweils eine Rosine als Augen in die Mulde geben. Einige der Brotmäuse sehen von oben ein wenig wie lachende Aliens aus 🙂

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Direkt hinter die Augen links und rechts ein Mandelblättchen als Ohren einsetzen. Brötchenmäuse für ca. 20 Minuten backen.

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Ganz wichtig: Nach 10 Minuten die Mäuse kurz aus dem Backofen holen und mit Eigelb bestreichen. So erhalten sie ihre gold-gelbe Färbung. Nachdem die Brotmäuse ausgekühlt sind, auf die Rückseite ein kleines Loch bohren und ein Stück der Lakritzschnecke hineinstecken.

Die Brötchenmäuse schmecken nicht wie typische Brötchen und Brote vom Bäcker, sondern eher wie die Unterseite von Amerikanern. Sie sollten nicht allzu lange gelagert werden, da sie schnell trocken werden.

Endlich eine neue Lecker Bakery

Ich kann gar nicht anders und starte den Blog mit einer kleinen Schwärmerei: Ich bin jedes Mal ganz verzückt von der Lecker Bakery. Am Freitag ist nach langer Wartezeit endlich eine neue Ausgabe erschienen (Special 2013 — N°3). Und wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht so schnell zu begeistern bin, besonders nicht von Zeitschriften. Doch die kreativen und aufregenden Rezepte in der Lecker Bakery lösen meine Vorbehalte regelmäßig in Luft auf.

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Selbst der stolze Preis von 5,90€ kann mich da nicht mehr schocken. Glaubt mir, wäre ich nicht so begeistert von Rezepten wie Upside-down-Buchteln, Double Chocko Cake mit Macadamia oder Black Bottom Cupcakes, würde ich nie so viel Geld für eine Backzeitschrift ausgeben (und nein, ich bin nicht im Schwabenland aufgewachsen). Die Lecker Bakery ist auch die einzige ihrer Art, die bei mir im Einkaufskorb landet.

Dieses Mal kam ich bei einigen Kuchen, Muffins und Cupcakes jedoch arg ins Rätseln, ob ich sie in einer ähnlichen Variante nicht bereits vorher einmal in einer der Ausgaben gesehen habe. Die Cheesecake-Brownies mit Himbeeren erinnern mich doch sehr stark an die Monster Brownies aus der Lecker Bakery N° 1 aus dem Jahr 2012, die ich erst vor einer Woche nachgebacken habe. Nur mit dem Unterschied, dass die Cheesecake-Brownies mit Himbeeren nicht gestrudelt werden und halt noch die kleinen roten Beeren als Besonderheit aufweisen. Aber nun gut, es gibt auch zahlreiche Rezepte, die es auf meine To-do-Liste geschafft haben: Da wären z. B. die Cake Pops mit Himbeersoße, die aussehen wie Eis am Stiel, die Tour de Crêpes mit Beerencreme oder auch die Lemoncake-Sandwiches.

Ein wenig Langweilig finde ich die Rubrik „Familienkuchen“. Da fehlt es ein wenig an Raffinesse, denn solch einen Kuchen kann ich an jeder Ecke kaufen. Gut, dass es als super Alternative, die Cool Cakes in die Lacker Bakery geschafft haben. Wer freut sich nicht, wenn er im Sommer mal den Ofen auslassen kann, und trotzdem leckerer Kuchen auf dem Tisch steht?