Eine Fast-Super-Mario-Torte

Vor Kurzem hatte Monsieur Watson Geburtstag und als Überraschung wollte ich ihm als Mitbringsel für die Arbeit eine Super-Mario-Torte modellieren. Es fing auch ziemlich gut an: Der Schokoladen-Macadamia-Kuchen ging perfekt auf, die Ganache ließ sich ohne Probleme auftragen und die hellblaue Fondantdecke machte auch das, was sie sollte. Nachdem ich die Torte im unteren Bereich mit kleinen Schleifchen versehen hatte, habe ich noch zusätzlich kleine Wölkchen geformt. Doch als die Super-Mario-Figur anstand, kam ich irgendwie nicht weiter. Der kleine Klempner wollte mir einfach nicht gelingen. Nach längerem Ausprobieren entschloss ich mich dann schweren Herzen dazu, auf Super Mario zu verzichten und die Torte einfach mit einigen Power-Ups zu versehen, damit sie trotzdem dem Thema gerecht wurde…

Super Mario

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Bananen-Miniguglhupfe mit Muh-Muhs

Heute gibt es mal wieder etwas für die Schleckermäuler unter euch. Für den Besuch meiner Mutter habe ich das Banoffe-Cupcakes-Rezept von Pink Sugar ein wenig umgewandelt und daraus Miniguglhupfe gemacht (außerdem wollte ich endlich mal den Muh-Muhs Brotaufstrich ausprobieren, den ich bereits vor Monaten gekauft habe). Sie sind wunderbar weich geworden. Zu meiner Freude (und Verwunderung) schmecken sie trotz Karamellsahne überhaupt nicht süß − was man vom Brotaufstrich leider nicht behaupten kann. Perfekt!

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Ihr benötigt:

  • 60 g Zucker
  • 70 g Margarine
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanillearoma
  • 60 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 2 EL Mineralwasser
  • 1 Banane
  • 6 EL Muh-Muhs Brotauftstrich

Zucker und Margarine cremig schlagen. Ei, Vanillearoma, Mehl, Backpulver und Natron zugeben. Alles ordentlich verrühren. Mineralwasser zufügen und erneut mixen. Banane klein schneiden und zufügen. Brotaufstrich ebenfalls zugeben und Teig schön geschmeidig rühren. Miniguglhupfe bei 190°C ca. 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Ich habe sie noch mit ein wenig Vollmilchschokolade verziert.

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Ostertorte

Bei uns gab es an Ostern folgende Torte:

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Darunter verbirgt sich eine schlichte, aber wunderbar fluffige Sachertorte. An den 3D-Figuren muss ich noch arbeiten. Noch fällt es mir schwer, sie so zu formen, dass sie auch in allen Punkten dem Tier ähneln, das sie darstellen sollen. Falls jemand ein Buch oder einen Blog mit ganz vielen Schritt-für-Schritt-Anleitungen kennt, nur her mit den Tipps! Da die Figur zu schade zum Wegwerfen ist und sie meistens doch nicht aufgegessen oder aufbewahrt wird, haben wir ein kleines Ostergeschenk für einen Freund damit aufgehübscht.

Kuhtorte

Nachdem ich vor rund einem Monat zum ersten Mal eine Motivtorte angefetigt hatte, stand für mich letzte Woche nun eine Bewährungsprobe an: Während im Kurs die Torte noch aus einem Dummy bestand, habe ich mich nun an einer richtigen Torte versucht. Einfachheitshalber bestand diese aus einem Biskuitkuchen, der zweimal mit Waldfruchtmarmelade eingestrichen wurde. Da ich Buttercreme nicht so mag, habe ich mich hinsichtlich der Ummantelung für Ganache entschieden. Das Geburtstagskind, das die Torte erhalten sollte, ist ein riesen Kuh-Fan. Da stand dann auch schon direkt fest, welche Figur obenauf sollte.

Kuh

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Ich bin mit der Kuh eigentlich ganz zufrieden. Jetzt muss ich nur noch lernen , die Torte zu begradigen (dies hat trotz einstreichen mit Ganache nicht so ganz geklappt). Zudem ist die Torte ein wenig klein geworden, die Mengenangaben waren wohl nicht die richtigen. Statt Buchstaben auszuschneiden werde ich mir dafür wohl einen Stempel o. ä. zulegen. Ich denke, mit jeder Motivtorte werden die Torten und Figuren besser,

Regenbogenmuffins

Hier meine Version der allseits beliebten Regenbogenmuffins:

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Ich habe die Muffins mit Schokobrezeln gefüllt, um die Süße des Toppings ein wenig aufzufangen. Für den Himmel habe Candy Melts mit Lebensmittelfarbe eingefärbt (hatte leider keine blauen Zuhause). Die Regenbogenstreifen habe ich in unserem nahegelegenen Kiosk gefunden. Die Wolken bestehen aus einer Creme aus Frischkäse und Marshmallow Fluff. Ich frage mich, wie andere es hinbekommen, dass der Regenbogen so schön hoch steht. Bei mir ist er immer ein wenig eingeknickt, egal wie lang ich die Schnüre geschnitten habe.

Günstige Candy Melts bekommt ihr übrigens bei Xenos.

Meine erste Motivtorte

Zu Weihnachten habe ich von Monsieur Watson nach mehrmaligen zufälligen Hinweisen ganz spontan einen Gutschein für den Basiskurs bei Pink Sugar erhalten. Am Samstag war es endlich soweit, ich begab mich ausgestattet mit einem Tortencaddy und viel Vorfreude nach Lünen. Schon seit Langem bin ich von den zahlreichen Motivtorten, die auf den verschiedensten Blogs vorgestellt werden, ganz begeistert. So etwas Tolles wollte ich auch schon immer mal ausprobieren, habe mich aber nie so ganz dran getraut. Daher wollte ich das Ganze mal von grundauf lernen.

Die liebe Kessy hat uns zunächst einmal darüber aufgeklärt, wie wir Zuckerkleber und Blütenpaste herstellen. Nachdem wir noch einige weitere Tipps erhalten haben — zum Beispiel dass man für Blütenpaste statt CMC auch günstigeres Kukident benutzen kann (nein, es ist nicht gesundheitsschädlich und kann verzehrt werden) —, ging es daran, den Dummy mit Fondant einzukleiden. Nun hieß es kneten, kneten, kneten. Die Farbe konnten wir frei wählen, ich entschied mich für ein helles Blau. Besonders erstaunt  hat mich, dass es ausreicht einen Zahnstocher minimal in das Farbgel zu tunken, um den Fondant in den schönsten Farben zu färben. Die kleinen Farbtöpfchen halten dementsprechend ewig.  Dank Kessys Hilfe gelang das Einkleiden ohne Risse. Jetzt mussten nur noch die Falten geglättet werden. Kleinere Macken haben wir unten einfach mit einer Bodüre aus Modellierfondant (ein Gemisch aus Blütenpaste und Fondant) überklebt. Da ich Elefanten liebe, habe ich direkt Kessys neuen Ausstecher ausprobiert:

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Auch Blüten waren dank verschiedenster Ausstecher und Hilfsmittel kein Problem. Diese wurden noch mit ein wenig Puder bepinselt, damit sei mehr Tiefe erhalten. Wie ihr seht, der Kreativität sind bei Motivtorten keine Grenzen gesetzt.

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Jetzt ging es an den schwierigsten Teil: Die 3D-Figur. Passend zu den Elefanten entschied ich mich dazu, einen kleinen Elefanten, den Kessy vor Kurzem auf ihrem Blog vorgestellt hat, nachzubasteln. Gar nicht so einfach, denn der Kopf des Dickhäuters drohte vermehrt umzukippen und musste daher mit Zahnstochern und anderen Hilfsmitteln so lange gestützt werden, bis der Kleber getrocknet war. Auch die Ohren wollten nicht so ganz halten. Aber für einen ersten Versuch bin ich ganz zufrieden, auch wenn der Elefant an eine Kinderbuchzeichnung oder an eine Mischung aus Elefant und Biene erinnert. Aber wie heißt es so schön: Übung macht den Meister. Bin schon fleißig dabei, mir für die nächste Motivtorte die nötigen Materialien zusammenzustellen. Und das nächste Mal rückt an die Stelle des Dummys natürlich ein Kuchen, damit man die schöne Torte auch essen kann (zumindest den unteren Teil).

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Ein Klassiker unter den Broten: Zwiebelbrot

Ein Renner bei sämtlichen Partys, Grillfesten und Geburtstagsfeiern in meinem Freundeskreis ist Zwiebelbrot. Es ist schön weich, hat einen tollen Eigengeschmack und passt wunderbar zu Salaten jeder Art. Selbst Brotbackneulingen dürfte es nicht schwerfallen, das Rezept nachzubacken, denn es ist wirklich kinderleicht:

Ihr benötigt:

  • 1 Würfel Hefe
  • 300 ml Wasser
  • 200 g Kräuterschmelzkäse
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 750 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Packung Zwiebelsuppe

Lauwarmes Wasser mit Zucker versetzen und Hefe darin auflösen. Zucker, Kräuterschmelzkäse und Mehl zugeben. Masse zu einem glatten Teig verarbeiten, bei Bedarf Mehl zufügen. Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine Stunde gehen lassen.

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Butter und Zwiebelsuppe miteinander verkneten. Ich schmelze die Butter immer ein wenig an, so lässt sie sich besser mit dem Zwiebelsuppenpulver vermischen. Zu flüssig sollte sie aber nicht sein, sonst quillt sie nachher aus dem Brot. Den Teig zu einem Rechteck ausrollen (bei mir sind es meistens eher zwei) und dieses mit der Butter-Zwiebelsuppenmasse bestreichen. Rechteck(e) von der schmalen Seite her aufrollen. Mit der Naht nach unter legen, rund 20 Minuten erneut gehen lassen und im Backofen bei 200 °C ca. 20 Minuten backen.

Schokolade-Erdnussbutter-Konfekt

Könnt ihr euch auch noch daran erinnern, wie ihr als kleiner Stöpsel zum Kühlschrank getapst seid und dort leckeres Eiskonfekt auf euch gewartet hat? Die waren immer in so schönem bunten Aluförmchen erhältlich und wiesen beim Reinbeißen trotz Kühlung einen weichen Kern auf. Ich habe schon Ewigkeiten kein Eiskonfekt mehr gegessen, irgendwie scheinen sie aus der Mode gekommen zu sein. Nur gut, dass man sie ganz leicht selbst herstellen kann.

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Ihr benötigt:

  • 220 g Vollmilchschokolade
  • 50 g Kokosfett
  • 70 g Erdnussbutter

Die Vollmilchschokolade klein hacken. Im Wasserbad bei geringer Hitze die Schokolade sowie das Kokosfett schmelzen. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt oder anhängt. Sobald beides flüssig geworden ist, den Topf von der Herdplatte nehmen, mit der Erdnussbutter vermischen und so lange weiterrühren, bis die Masse sich ein wenig abgekühlt hat. Schokolade-Erdnussbutter-Konfekt in Förmchen füllen und fest werden lassen. Zum Schluss nur noch das Konfekt in den Kühlschrank stellen.

Im Handumdrehen gemacht: Florentiner

Ich finde, es wird mal wieder Zeit für ein Rezept! Und hier folgt auch so gleich eins für knusprige Florentiner:

Ihr benötigt:

  • 175 g Zucker
  • 75 g Honig
  • 125 g Butter
  • 150 g Sahne
  • 175 g Mandeln
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 150 g Kuvertüre

Zucker, Honig, Butter und Sahne erhitzen und unter ständigem Rühren ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mandeln und Sonnenblumenkerne zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C vorheizen. Florentinermasse aufs Backblech streichen und ca. 12 Minuten backen.

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Florentinerplatte auskühlen lassen und auf die Arbeitsfläche stürzen. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Platte damit bestreichen. Florentiner nach dem Festwerden der Kuvertüre in Rauten schneiden. Lasst es euch schmecken!

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Kürbissuppe mit Hähnchenspießen

Der neueste Test mit der Gastrolux-Bratpfanne ist mit einer persönlichen Premiere und einem Rezept für euch verbunden. Ich habe zum ersten Mal eine Kürbissuppe zubereitet und ich muss sagen, sie hat mir außerordentlich gut geschmeckt 😉 Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass es so lange dauern würde, sie zuzubereiten. Aber nun gut, fürs nächste Mal weiß ich Bescheid.

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Ihr benötigt (für 2 Portionen):

  • 300 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • Öl
  • 1 EL Currypulver
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Orangensaft
  • 200 ml Sahne
  • 20 g Ingwer
  • Koriander
  • Hähnchenfilet

Zunächst muss erst einmal das Kürbisfruchtfleisch gewonnen werden. Dafür stattet ihr euch am besten mit einem guten Messer aus und schneidet den oberen Deckel vom Kürbis. Ich habe ihn anschließend in zwei Hälften geschnitten, damit ich einfacher an das Fruchtfleisch herankommen konnte. Das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls würfeln.

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Etwas Öl in eine Pfanne geben und Zwiebel- sowie Kürbiswürfel für wenige Minuten darin anschwitzen.  Nach kurzer Zeit mit Currypulver bestäuben (mir ist erst viel zu spät aufgefallen, dass wir gar keinen Curry im Haus haben und habe stattdessen ein paar Tropfen Currysoße genommen). Gemisch mit Gemüsebrühe, Orangensaft und Sahne auffüllen und für rund eine Viertelstunde köcheln lassen. Die Suppe wird sehr dickflüssig. Wer sie lieber ein wenig flüssiger mag, der sollte noch etwas mehr Gemüsebrühe zufügen. Ich fand sie jedoch in dieser Konsistenz sehr passend zum Fleisch.

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In diesem Zusammenhang haben wir auch den Entlüftungsknopf der Gastrolux-Bratpfanne ausprobiert. An sich eine gute Idee, aber bei uns ist auch Dampf an den Seiten des Deckels herausgetreten, obwohl wir den Deckel richtig auf der Pfanne aufliegen hatten. Also war der Entlüftungsknopf in diesem Moment nicht wirklich brauchbar.

In der Zwischenzeit den Ingwer waschen, schälen und reiben. Kürbissuppe mit Ingwer sowie Koriander abschmecken und anschließend in einem Topf nur noch pürieren. Hähnchenfilets waschen, trocken tupfen und in kleine Happen schneiden. Eigentlich wollten wir sie direkt am Spieß in der Pfanne braten, doch die vier Spieße erwiesen sich in der Gesamtheit als zu groß für die Pfanne. Also haben wir die Bratpfanne nur kurz mit einem Küchenpapier von den Resten der Suppe befreit und haben die Hähnchenstücke in wenigen Minuten fertig gebraten. Schließlich war die Pfanne ja noch heiß genug. Öl haben wir keines mehr hinzugefügt. Das Fleisch ist trotzdem nicht angehangen.

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