Matchatee als Kaltgetränk von Tee Gschwendner

Es geht munter weiter in der Reihe „Produkttests“. Dieses Mal gab es für uns jedoch nichts zum Naschen, sondern etwas für den Durst. Nachdem wir letztes Jahr bereits die neuen Eisteesorten von Tee Gschwendner probieren durften (Teil 1Teil 2), bekamen wir nun die Gelegenheit, die Sorten Matcha crema und Matcha lemon zu testen. Beide Sorten erweisen sich als vegan, die Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau und es wurde Agavendicksaft verwendet.

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© alexentdecktdiewelt.wordpress.com

Zunächst ein paar Worte zum Thema Matchatee. Das grüne Pulver, das mithilfe eines speziellen Bambusbesens zum Tee angerührt wird, kennt vielleicht der ein oder andere hierzulande als Teil von Backwaren. In Japan ist Matchatee dagegen bereits seit Jahren ein beliebtes Getränk. Die Blätter der Grünteesorte Tencha kommen nur für kurze Zeit mit der Sonne in Berührung. Anschließend werden sie ca. 2-4 Monate vor dem Pflücken mit lichtundurchlässigen Netzen bedeckt. Auf diese Weise wird der Chlorophyllgehalt der Blätter, die später gedampft, getrocknet, gereinigt und zermahlen werden, in die Höhe getrieben. Dieser Tee bildet nun den Hauptbestandteil der neuen Kaltgetränke von Tee Gschwendner. Da der Koffeingehalt für einen Tee doch relativ hoch ausfällt (3-4 %) und ich derzeit auf Koffein verzichte, kamen dieses Mal ausschließlich Mittester zum Zuge.

Matcha crema:

Matcha

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Laut Tee Gschwendner eine Mischung aus cremigem Bio-Sojadrink , der herben Frische von Matcha und einem Hauch Vanille. Leider übertönt der Sojadrink alle anderen Geschmacksrichtungen. Vom Matchatee ist kaum, von der Vanille eigentlich so gut wir gar nichts herauszuschmecken. An einen erfrischenden Eistee, den man sich gerne mal im Sommer gönnt, erinnert der Matcha crema nicht wirklich. Geschmacklich konnte er überhaupt nicht überzeugen. Ob es nun am gewöhnungsbedürftigen Matchatee oder dem Sonjadrink lag, weiß ich nicht.

Matcha lemon:

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© alexentdecktdiewelt.wordpress.com

Diese Sorte soll laut Beschreibung durch spritzig-erfrischendem Zitronensaft und einem Hauch Ingwer überraschen. Ein Hauch trifft es leider nicht so ganz. Statt der Zitronennote überwiegt der Ingwergeschmack. Schade, andersherum wäre es besser gewesen. Wie auch der Matcha crema sollte der Matcha lemon vor dem Öffnen sehr gut geschüttelt werden. Ansonsten erweist sich das Getränk als sehr fest und stückchenhaft.

Fazit: Beide Sorten haben bei meinen Mittestern nicht allzu gut abgeschnitten. Nett zum einmaligen (Aus)Probieren, mehr aber auch nicht, war die übereinstimmende Aussage. Die Tester waren sich darüber einig, dass sie die Sorten, die es in der 0,33-l-Packung gibt, für einen Preis von 3 € nicht nachkaufen werden.

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