Nachlese Extraschicht

Letzte Woche Samstag war ich zum ersten Mal im Rahmen der Extraschicht unterwegs. Es hat mir so gut gefallen, dass ich bereits jetzt sage: Ich freue mich schon aufs nächste Jahr! Wer noch nie von der Extraschicht gehört hat, hier eine kleine Erklärung: Für die Extraschicht (Untertitel: Die Nacht der Industriekultur) haben 50 verschiedene Spielorte im Ruhrgebiet, z. B. die Zeche Zollverein in Essen, der Landschaftspark Duisburg-Nord oder das Eisenbahnmuseum Bochum, ein buntes Programm zusammengestellt, das zwischen 18 Uhr und 2 Uhr stattfindet. Viele Spielorte bieten Führungen an, erstrahlen nach Einbruch der Nacht in bunten Farben oder laden zum Mitmachen ein.

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© alexentdecktdiewelt.wordpress.com

Vorab standen wir vor der schwierigen Aufgabe, uns aus der riesigen Anzahl an Spielorten 2-3 rauszupicken. Gar nicht so leicht bei dem tollen Rahmenprogramm. Wir entschieden uns aus logistischen Gründen für das Hoesch-Museum sowie die Kokerei Hansa in Dortmund sowie das Umspannwerk Recklinghausen.

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Los ging es am Hoesch-Museum, das auf dem Gelände bzw. im Portierhaus der ehemaligen Westfalenhütte errichtet wurde. Die Westfalenhütte galt viele Jahre lang als der Standort der Schwerindustrie im Ruhrgebiet und war Wirkungsstätte des Stahl- und Montanunternehmen Hoesch AG. Hier haben wir die Chance genutzt, uns in historischen Kostümen fotografieren zu lassen. Zudem haben wir den Schmiedevorführungen des Familienunternehmens Tappmeyer beigewohnt. Eine Miniführung durchs Museum inkl. 3D-Film über das Schmieden von Stahl haben wir ebenfalls mitgemacht. Doch ich muss zugeben, dass mir das Museum an sich nicht so gut gefallen hat. Es sind hauptsächlich Fotos zu sehen. Es wirkte auch relativ klein.

Statt uns wie alle anderen in den erstbesten Bus zu stürzen, haben wir lieber zwei Minuten länger gewartet, denn wann hat man schon die Gelegenheit in solch einem Gefährt zu fahren:

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Weiter ging es zum Umspannwerk Recklinghausen. Vor dem Gebäude gab es interessante Hochspannversuche zu bestaunen. Im Laufe der Versuche wurde auch dem Letzten klar, warum man bei Gewitter keinen Regenschirm verwenden sollte. Das im Umspannwerk befindliche „Museum Strom und Leben“ hat so viele aufregende Ausstellungsstücke wie Computer, Küchenutensilien sowie Haushaltgeräte aus den vergangenen Jahrzehnten zu bieten, dass wir trotz einer wirklich gut gemachten Führung gar nicht alles zu sehen bekamen. Daher haben wir noch an dem Abend beschlossen, dass wir wiederkommen werden. Zum Abschluss der Besichtigung sind wir mit einigen anderen Mutigen im Dunkeln aufs Dach geklettert und haben uns die Umgebung angeschaut (einige Daten und Fakten zur Stromversorgung gab es natürlich auch).

Versuche

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Als letztes haben wir der Kokerei Hansa einen Besuch abgestattt. Das Gelände kannten wir bereits, da wir vor einiger Zeit eine Führung mitgemacht haben. Die Anlagen aber im beleuchteten Zustand zu sehen, war etwas ganz Neues. Ein herrlicher Anblick.

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