Kritik: „Sons of Anarchy“

© Vaikoovery/wikipedia/cc-by 3.0

Die Biker von SAMCRO (Sons of Anarchy Motorcycle Club Redwood Original) haben es mir angetan: Ich klebe förmlich vor dem Fernseher und fieber jeder neuen Folge entgegen. Meine Liebe zu Jax, Opie, Juice, Bobby und Co. geht sogar soweit, dass ich mir zum ersten Mal in meinem Leben ein Fan-T-Shirt zugelegt habe. Bei uns hat es jedoch wieder eine Weile gedauert, bis die Serie im Free-TV gezeigt wurde. Bereits 2008 ist „Sons of Anarchy“ in Produktion gegangen, doch erst 2012 hat Kabel 1 damit angefangen, die rund 45-minütigen Folgen auszustrahlen. Während wir hier gerade erst in den Genuss der dritten Staffel gekommen sind, startet in den USA am 10. September die sechste (!) Staffel. Gut, dass man sich bei Amazon UK günstig ausländische DVDs bestellen kann.

Was macht die Serie nun so besonders? Zum einen ist die Thematik endlich mal eine andere (keine Ärzte, keine Profiler, keine Ermittler), zum anderen zeichnet sie sich durch Spannung und Dramatik aus, denn immer wieder geraten die Sons in Streit mit verfeindeten Motorradgangs oder ausländerfeindlichen Gruppierungen. Auch die machthungrige FBI-Agentin June Stahl, die ihnen das Handwerk legen will, müssen sie sich vom Hals halten. Nebenbei zieht sich der Konflikt zwischen Jax und seinem Ziehvater Clay um die Ausrichtung des Motoradclubs durch die gesamte Serie und treibt die Dynamik zusätzlich an (Shakespeares Hamlet lässt grüßen). Auch die anderen Figuren möchte man gar nicht mehr missen. In der einen Minute liebt man Gemma für ihren Dickkopf, in deren anderen hasst man sie dafür aus vollem Herzen (mit dieser Rolle hat Katey Sagal endgültig ihr Peggy-Bundy-Image abgelegt). Tig wächst einem trotz seines Hitzkopfes und seinen manchmal recht wirren Aktionen an Herz, ganz zu schweigen vom treuergebenen und loyalen Chibs oder Serienliebling Opie. Trotz aller Gewalt, krummer Geschäfte und Intrigen muss man die Sons of Anarchy einfach gern haben. Der perfekte Soundtrack tut sein Übriges.

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